Tradition hat ihren Ursprung
Die Geschichte der Korn-Brennerei Schmittmann
Es begann 1818. Wahrscheinlich schon etliche Jahre früher, denn die Ahnenreihe des Hauses Schmittmann lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Und vieles spricht dafür, dass sich die Familie schon damals mit der Herstellung des "gebrannten Weines" befasste. Aber 1818 gilt nun mal als Stichjahr unserer Firmenhistorie.
Da wird nämlich in einem Steuerregister die Wittfrau Adelheid Schmittmann, wohnhaft auf dem Maurenbrecher Hof zu Niederkassel, erstmals hochoffiziell als Branntweinbrennerin erwähnt.
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Nun wäre es allerdings verfehlt, sich unter Madame Schmittmanns Brennerei ein Großunternehmen vorzustellen. Bis es soweit ist, sollen noch etliche Hektoliter Rheinwasser am Maurenbrecher Hof vorbeifließen. Aber immerhin hat Frau Schmittmann den trinkfesten Treidelschiffern, sowie den Fuhrleuten und vorbeireisenden noblen Postgästen in ihrer angesehenen Raststätte, die sie neben ihrem Gutshof betrieb, so manches Glas echt niederrheinischen Selbstgebrannten kredenzt.
Und sicher haben auch viele rechts- wie linksrheinische Düsseldorfer Bürger ihre Branntweinfässchen zum Hausgebrauch im Brennereihof mit Schmittmann Korn füllen lassen. Der Ausstoß von Frau Schmittmanns Hausbrennerei muss also für damalige Verhältnisse recht beträchtlich gewesen sein.
Das Stammhaus mit Biergarten um 1900

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